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ASG 29 Tangent 1:3

Schon längere Zeit wollte ich einen richtig guten Scale-Allrounder, einer der Thermik kann und

auch bei dynamischer Gangart nicht gleich mit den Flächen wackelt. Da das Ganze ja immer ein bisschen

vom Budget abhängig ist, habe ich mich bewusst für die Tangent ASG entschieden. Preislich für mich

realisierbar und mit den Eigenschaften versehen die für mich entscheidend sind.


Anfang September 2017 konnte ich dann zwei ASG's bei Tangent abholen. Eine ist für mich, die andere

baute ich parallel dazu für einen Kollegen auf. Dafür wird die meiste Zeit über den Winter drauf gehen, so dass ich keine

anderen Projekte verfolgen kann und noch einige Modelle wertvollen Platz im Keller belegen.

(ich muss mal wieder was verkaufen ASG29...)



Technische Daten:


Spannweite:6,0 m (Styro-Abachi-Fläche 4-tlg mit Winglets)
Rumpf:GfK
Rumpflänge:ca. 2,29 m
Steuerung:QR, WK innen, WK mittig, Störklappen, HR, SR, Schleppkupplung, EZF, Radbremse, Motor
Gewicht:ca. 13 - 13,5 kg
Antrieb:Torcman FES Ex 430-Z-80


Hier sind einige Stationen vom Bau zu sehen.

Am 19.4.2018 war es dann soweit - das Wetter hat gepasst und endlich hatte ich die Zeit meine ASG das erste mal ihrem Element zuzuführen. Mit von der Partie war auch meine letztjährig verunfallte ASH 26 - diese solllte nach Instandsetzung ihren "Werkstattflug" absolvieren. Also die beiden Flieger ins Auto gepackt und fröhlich nach Grabenstetten.
Wind und Wetter hätten nicht besser sein können und als erste durfte die ASH in die Luft. Der Start verlief problemlos und der Flug nach dem ausklinken ebenso. Flug und Landung einwandfrei :-).

Als dann die ASG dran kommen sollte, hatte ich doch die Hosen gestrichen voll. Schließlich meinte mein Schlepppilot, dass es auch nichts anderes wäre wie die ASH, nur eben ein bisschen größer. Dann also die Stunde der Wahrheit ....
Sie folgte brav dem Schlepper und hing souverän am Schleppseil. Ausklinken und in Normalstellung hat sie schon anständig Fahrt. Das Austrimmen beschränkte sich auf einen Klick nach links und einen Klick am Höhenruder - der Geradeausflug war perfekt. Bei einer Höhe von etwa 450 m 
dann der Abfangbogen - in einer weichen Kurve ging die ASG in den Horizontalflug über und hat richtig schön Fahrt drauf .

Auf Überziehen reagierte sie mit einem kleinen Durchsacker, ist dabei aber nie kritisch gewesen.
In der Thermikstellung fliegt sich die ASG anschaulich langsam und ist so handzahm wie ein F3B-Modell. Wenn's dann etwas flotter zur Sache gehen soll, schaltet man auf Speed und dann gibt's Spaß ohne Ende. Loopings mit 100m Durchmesser oder mehr sind ohne Probleme drin, durch die Rollen geht sie fast so agil wie ein F3Bler und hat mit ihren 13,2 kg ordentlich Durchzug.

Alles in allem das Beste was ich bisher hatte!