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RIVA  Aquarama 1:6

Den Entschluss eine Riva Aquarama zu bauen basiert auf ein Erlebnis, das bereits über 20 Jahre zurück liegt.

Es war im Sommer Anfang der 90er Jahre, als ich in Salo am Gardasee die Möglichkeit hatte eine Riva zu fahren. Allein das Szenario wenn im Heck die beiden V-8 Motoren starten ... Gänsehaut pur!
Meine Riva wird zwei wassergekühlte E-Motoren bekommen und natürlich muss dann ein Soundgenerator mit an Bord. Die Krux an dem gesamten Projekt ist allerdings folgendes ...
Es gibt außer dem Spantensatz (der im Nachhinein betrachtet überhaupt nicht stimmt) nichts - also so gar nichts und das bedeutet, dass alles angefertigt werden muss.

Begonnen habe ich im Winter 2019 mit dem Spantensatz, der aus 6mm Multiplexholz besteht ...



Technische Daten:

Rumpflänge:ca. 140 cm, Maßstab ca. 1:6
Rumpbreite:ca. 44 cm
Rumpf:komplett Holz, beplankt mit Mahagoni
Gewicht:ca. 16-20 kg fahrfertig
Antrieb:2 x 6 S a 5.000 mA


Eines vorab, die Riva mein ganz spezielles Projekt das noch immer im Bau ist. Die Beschaffung der Beschlagteile ist eine wahre Herausforderung. Hier sieht man die unterschiedlichen Baustufen ....

Hier die Bilder vom Aufbau des Spantengerüst ...

Die erste Schicht Beplankung ist geschafft und nun wird wieder geschliffen und Unebenheiten ausgebessert. Dann geht

es weiter mit den ersten Interieurarbeiten.

Die ersten Mahagoniaplikationen ...

So nach und nach nahm das Boot Form und Gestalt an.  Die Deckbeschichtung mit Mahagoni hatte so manche Überraschung parat. Es musste die Symentrie beachtet und umgesetzt werden. Sobald eine Sektion fertig war, wurde das Mahagoni anschließend mit Eposeal versigelt.

Hier nun der Wasserabweiser am Bug und die Mahagonibeplankung m Rumpf. Die Leisten sind 10 mm breit und etwa 2 mm dick. Für die Gesamtlänge am Rumpf mussten die Leisten geschäfftet werden, um die Länge ohne Ansatz zu realisieren.

Die Sitze und das Instrumentenbrett.

Um den Instrumententräger in Angriff zu nehmen, musste aus einem Klotz mit den Maßen 500 x 70 x 50 mmeine Scheibe mit 12 mm Dicke gesägt werden. Dies misslang gnadenlos, da sich das Mahagoni total verzog. Deshalb wurde eine zweite Scheibe mit 25 mm dick abgesägt um diese dannach auf der Fräse auf 12 mm zu egalisieren.

Dagegen waren die Sitze und die Sitzbank nahezu ein Kinderspiel. Allerdings mussten die Sitzgelegenheiten zwei mal bezogen werden, da sich die obere Schicht vom Kunstleder gelöst hatte. Ich bin dann auf echtes Leder ausgewichen.

Die Instrumentenringe habe ich mir bei einem Betrieb nach meinen Zeichnungen aus V4A herstellen lassen.